Angebotsbedingungen

Angebotsbedingungen SAK KMU Dienste

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Angebotsbedingungen SAK KMU Dienste

Die Angebotsbedingungen SAK KMU Dienste gelten ergänzend zu den «Allgemeinen Geschäftsbedingungen der SAK” und gehen diesen im Falle von Widersprüchen vor. Diese Vertragsbestimmungen sind auf www.saknet.ch/agb ersichtlich.

 

1 Leistung

Service Desk / Support

SAK stellt eine KMU-Hotline bei Störungen des Dienstes zur Verfügung. Störungen innerhalb der SAK-Infrastruktur werden kostenlos behoben. Der Service Desk ist Wochentags von 07:30 – 22:00 und am Wochenende von 08:00 – 20:00 erreichbar. 

Während den Supportzeiten (Wochentags von 07:30 – 12:00 und 13:00 – 17:00) wird durch qualifiziertes Personal telefonisch oder auch vor Ort an der Störungsbehebung gearbeitet. SAK garantiert die Behebung einer Störung innerhalb von einem Arbeitstag (8h) nur während diesen Supportzeiten.

 

Gewerblich / Kommerzielle Nutzung SAK TV

SAK TV darf nur privat und keinesfalls kommerziell oder gewerblich genutzt werden. Insbesondere sind der Empfang und die Nutzung in öffentlich zugänglichen Räumen, z.B. in Cafés, Restaurants, Hotels, Kinos, Theatern oder in Schaufenstern, der Verleih sowie das Mitschneiden von Programmteilen zur Verwendung ausserhalb des privaten Kreises nicht erlaubt. Bei Verletzung dieser Bestimmungen hat der Kunde die SAK schadlos zu halten.

 

Option Fixe IP-Adresse

Fixe IP-Adressen ermöglichen den Betrieb eines eigenen Mail oder Webservers. Die Vergabe der IP-Adressen erfolgt aus dem von RIPE (Réseaux IP Européens) an SAK zugeteilten IP-Adressbereich. Es besteht kein Anspruch auf bestimmte IP-Adressen. SAK kann die IP-Adressen jederzeit ändern. Verzichtet der Kunde auf die weitere Benutzung der Option, fallen die IP-Adressen sofort und vollumfänglich an SAK zurück. Es gilt zu beachten, dass bei den Subnetzen von 4–32 fixen IP-Adressen jeweils 2 IP Adressen für die technische Bereitstellung des Service benötigt werden und somit nicht mehr für kundenspezifische Services verwendet werden können

 

2 Pflichten des Kunden

Mitwirkungspflichten

Der Kunde liefert SAK alle für die Aufschaltung und Installation des Service sowie für die Störungsbehebung erforderlichen Angaben. Der Kunde gewährt SAK oder von ihr beauftragten Partnern Zugang zu den notwendigen Unterlagen, Informationen und Räumlichkeiten.

 

Hardware am Kundenstandort

Aus technischen Gründen dürfen nur die von SAK freigegebenen Hardware Komponenten für den Dienst eingesetzt werden. Sie sind an einem geeigneten Ort aufzustellen. SAK empfiehlt für die Installation einen Elektro-/IT-Partner oder den Installationsservice von SAK beizuziehen.

 

Passwörter

Der Kunde ist vollumfänglich für die Verwendung von Zugangsinformationen und Passwörtern verantwortlich. Der Kunde trifft wirksame Massnahmen zur Verhinderung von Missbrauch. Insbesondere sind Passwörter geeignet zu wählen, regelmässig zu ändern und sorgfältig aufzubewahren.

 

Bezahlung

Der Kunde ist für eine fristgerechte Bezahlung der bezogenen Leistungen verantwortlich. 

 

Rechts- und vertragskonforme Benutzung

Die Dienstleistungen sind bei Privatkunden ausschliesslich für den üblichen Privatkundengebrauch, bei Geschäftskunden ausschliesslich für den üblichen Geschäftskunden-Gebrauch bestimmt.

Sie dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung von SAK für spezielle Anwendungen oder für das Anbieten von Fernmeldediensten eingesetzt werden.

Der Kunde ist für die rechts- und vertragskonforme Benutzung seiner Dienstleistungen verantwortlich.

Als rechts- bzw. vertragswidrig gelten namentlich: 

Unlautere Massenwerbung (Spam)

Belästigen oder Beunruhigen von Dritten

Behinderung Dritter bei der Benutzung von Fernmeldediensten

Hacking (Eindringversuche etc.), Ausspionieren anderer Internetbenutzer oder von deren Daten und
        betrügerische Angriffe (Phishing)

Schädigen oder Gefährden der Fernmeldeinfrastruktur oder der Geräte Dritter durch schädliche
        Software

Übermittlung oder Zugänglichmachen rechtswidriger Inhalte 

Diese Liste ist nicht abschliessend. Bestehen Anzeichen einer rechts- oder vertragswidrigen Nutzung, ist der Kunde verpflichtet, SAK Auskunft über die Nutzung zu erteilen.

 

Verantwortung für den Inhalt

Der Kunde ist für den Inhalt der Informationen (Sprache, Daten in jeglicher Form) verantwortlich, den er von SAK übermitteln oder bearbeiten lässt oder den er allenfalls Dritten zugänglich macht.

 

Verantwortung für Benutzung der Anschlüsse

Der Kunde ist für jede Benutzung seiner Anschlüsse, auch für eine solche durch Drittpersonen, verantwortlich. Er hat insbesondere alle infolge Benutzung seiner Dienstleistungen in Rechnung gestellten Beträge zu bezahlen. Dies gilt auch für Waren oder Dienstleistungen, welche über seine Anschlüsse bezogen oder bestellt wurden.

Stellt der Kunde die von SAK bezogenen Dienstleistungen Minderjährigen zur Verfügung, ist er für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen verantwortlich.

 

3. Diverses

Störungseingrenzung / Aufwände Dritter

Beauftragt der Kunde von sich aus einen Partner im Zusammenhang mit dem Eingrenzen und/oder Beheben von allfälligen Störungen des Dienstes, werden die anfallenden Kosten von SAK nicht übernommen.

Ergeben Abklärungen von SAK, dass eine Störung nicht im Netz von SAK liegt, sondern zum Beispiel bei der Infrastruktur des Kunden (Hausinstallation, PC, Handy, Tablet etc.), vermittelt der Support/Kundendienst auf Kundenwunsch einen Partner für weitergehenden Support vor Ort. Wird SAK wegen einer Störung in Anspruch genommen, deren Ursache nicht im SAK Netz liegt, so können die Kosten dem Kunden in Rechnung gestellt werden.

 

Implementationsvorbehalt

Stellt sich trotz positiver Vorabklärungen (seitens Kunden und seitens SAK) und erfolgter Auftragsbestätigung im Verlaufe der Implementation heraus, dass der Dienst aus nicht voraussehbaren technischen Gründen nicht oder nur durch einen unverhältnismässigen Aufwand realisiert werden kann, so erlischt die vertragliche Verpflichtung von SAK mit sofortiger Wirkung. In einem solchen Fall, stehen dem Kunden keinerlei Ersatz- oder Schadenersatzansprüche gegenüber SAK zu.

 

SAK Telefon - Nomadische Nutzung

Mit der VoIP-Technologie ist die korrekte Leitweglenkung der Notrufe und die Standortidentifikation gewährleistet, sofern der Teilnehmer vom Standort anruft, den er bei SAK als Hauptstandort hat eintragen lassen. Ein VoIP-Benutzer kann aber insbesondere die IP-Telefone oder die Software an einem beliebigen Internetanschluss betreiben. Erfolgt die Nutzung an einem anderen Standort als dem angegebenen ist die korrekte Leitweglenkung der Notrufe nicht möglich und es ist allenfalls ein anderes, geeigneteres Kommunikationsmittel für Notrufe zu verwenden. Änderungen des Standortes müssen schriftlich eingeschrieben, spätestens 14 Tage vor Umzug mitgeteilt werden. Eine Adressänderungsmitteilung genügt nicht, die Änderung der Leitweglenkung der Notrufe ist explizit in Auftrag zu geben um Missverständnisse zu vermeiden. SAK lehnt jegliche Haftung für einen direkten oder indirekten Schaden in Zusammenhang mit einer falschen Leitweglenkung ab.

 

4. Rechnungsstellung, Zahlung

Allgemein

SAK erstellt die Rechnung aufgrund ihrer Aufzeichnungen. Der Rechnungsbetrag ist bis zu dem auf der Rechnung angegebenen Fälligkeitsdatum zu bezahlen. In der Regel sind Fakturen mit einer Zahlungsfrist von 10 Tagen rein netto zur Zahlung fällig. Ist kein Fälligkeitsdatum angegeben, gilt als Fälligkeitsdatum das Rechnungsdatum plus 30 Tage. Einwände des Kunden zu Benutzungsgebühren müssen innerhalb sechs Monaten nach der beanstandeten Benutzung erfolgen. Danach gelten sie als vom Kunden akzeptiert. Betreffen die Einwände nur einen Teilbetrag der Rechnung, so kann SAK verlangen, dass der unbeanstandete Teil der Rechnung fristgerecht bezahlt wird. Mit Beendigung des Vertrages werden alle ausstehenden Beträge (d.h. auch Restlaufgebühren bis zum Ablauf einer noch laufenden Mindestbezugs- bzw. Verlängerungsdauer) fällig.

Jede Partei kann unbestrittene Gegenforderungen zur Verrechnung bringen.

 

Zahlungsverzug

Hat der Kunde bis zum Fälligkeitsdatum weder die Rechnung bezahlt noch schriftlich und begründet Einwände dagegen erhoben, fällt er ohne weiteres in Verzug und SAK kann soweit gesetzlich zulässig die Leistungserbringung bei allen Dienstleistungen unterbrechen, weitere Massnahmen zur Verhinderung wachsenden Schadens treffen und/oder den Vertrag frist- und entschädigungslos auflösen. Der Kunde trägt sämtliche Kosten, die SAK durch den Zahlungsverzug entstehen. Insbesondere schuldet der Kunde SAK einen Verzugszins von 5% sowie eine Mahngebühr von CHF 20.– pro Mahnung. 

Beim Inkasso durch Dritte schuldet der Kunde zusätzlich Gebühren für deren Inkassoaufwand. Ist das Konto des Kunden beim Lastschriftverfahren nicht gedeckt, kann SAK eine Bearbeitungsgebühr von mindestens CHF 30.– erheben.

 

Sicherheit

Hat SAK Zweifel hinsichtlich der vertragsgemässen Einhaltung der Zahlungsbedingungen oder erschwert sich möglicherweise das Inkasso von Forderungen, kann SAK auch eine Vorauszahlung oder Sicherheit verlangen. Leistet der Kunde sie nicht, kann SAK die gleichen Massnahmen treffen wie beim Zahlungsverzug. Sicherheiten in Form einer Barhinterlegung werden zum Zinssatz für Sparkonti verzinst. SAK kann alle Forderungen gegen den Kunden mit geleisteten Sicherheiten verrechnen.

 

Starker Anstieg der Benutzungsgebühren

Steigen die Benutzungsgebühren des Kunden stark an, ist SAK berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Kunden darüber zu informieren. Bei Verdacht auf Missbrauch oder Zweifel an der Zahlungswillig- bzw. -fähigkeit des Kunden kann SAK alle Dienstleistungen sperren oder eine Sicherheit verlangen.

 

Bestellung oder Bezug von Waren und Dienstleistungen

Für Waren und Dienstleistungen, welche auf der Fernmelderechnung belastet werden, gelangt Ziffer 6 der AGB der SAK – vorbehältlich gesetzlicher Bestimmungen – auch dann zur Anwendung, wenn SAK nur das Inkasso für Dritte wahrnimmt.

 

5. Mindestvertragsdauer / Kündigung

Mit der erstmaligen Nutzung des Angebots akzeptiert der Kunde die Vertragsbestimmungen und die Mindestbezugsdauer von 12 Monaten des Dienstes. 

Eine Kündigung ist unter Einhaltung einer Frist von 2 Monaten möglich, erstmals auf Ende der Mindestbezugsdauer. Bei einer vorzeitigen Kündigung sind die Restlaufgebühren bis zum Ablauf der Mindestbezugsdauer sofort fällig. Erfolgt die vorzeitige Kündigung aufgrund eines Umzuges in ein Gebiet, welches zu diesem Zeitpunkt von SAK nicht mit Glaserfaser erschlossen ist, verzichtet SAK auf die Restlaufgebühr. 

 

6. Definition Neukunde

Wird in Aktionen und Angeboten der Begriff Neukunde genannt, so ist darunter eine natürliche oder juristische Person zu verstehen, die seit mindestens 3 Monaten keinen Glasfaserdienst von SAK bezogen hat.

 

7. Acceptable Use und Fair Use

Die Bedingungen der Acceptable Use Policy und der Fair Use Policy für Flatrates sind integraler Bestandteil dieser Angebotbedinungen.

 

8. Änderung dieser Bedingungen

Die SAK behält sich vor, diese Angebotsbedingungen zu ändern. Die SAK informiert die Kunden in geeigneter Weise über Änderungen. Ohne anderslautende Mitteilung des Kunden innerhalb von 30 Tagen ab Publikation der geänderten Angebotsbedingungen gelten diese als genehm.

 

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